Weckruf für Deutschland-Heiko Schrangs Brandrede in Sachsen

07.12.2019 Lesedauer: 2 min bereits 9156 Leser

„Wir haben uns lange genug vor den Karren spannen lassen. Die Zeit ist jetzt gekommen, ‚Nein‘ zu sagen! Die Situation ist zu ernst, dass die Ausreden nicht mehr gelten", sagte Heiko Schrang in Plauen. Und so begann Heiko Schrang seine Rede: „Der Krieg ist vorbei – wenn Ihr es wollt!“ Heiko Schrang, Bestsellerautor, Buddhist und, wie man heute sagt, Friedensaktivist gab seinem Entsetzen deutlichen Ausdruck, dass deutsche Soldaten in einen Angriffskrieg ziehen müssen. Er erinnerte an die Zeiten des Vietnamkrieges: „Der Krieg ist vorbei – wenn Ihr es wollt! – Das stand auf Kinoplakaten an den größten Kinos in den Vereinigten Staaten. John Lennon und Yoko Ono ließen diese Plakate 1971, in der Zeit des Vietnam-Krieges, an allen großen amerikanischen Kinos anbringen. In diesem Zusammenhang entstand John Lennons weltberühmtes Weihnachtslied, in dem er schwarze, weiße und gelbe Menschen aufrief, den Kampf zu beenden. Es hat leider nix genutzt und letztendlich starben 50.000 US Soldaten und ca. 2 Millionen Vietnamesen.  Es darf nicht wieder dazu kommen, dass Millionen Menschen ihr Leben lassen müssen!“

Schrang wies auf den Irak-Krieg 2003 hin, der Syrien-Krieg ist für ihn wie eine Blaupause davon, „in der die sogenannte ‚Koalition der Willigen‘ unter Führung der USA ohne UNO Mandat ein Land angegriffen haben, bei dem ca. 1 Million Menschen ihr Leben lassen mussten. Nur dieses Mal ist Deutschland mit von der Partie, was auf Grund der deutschen Geschichte ein ‚No go‘ ist. Die Mehrheit der Parlamentsfüllmasse, die sich selbst Volksvertreter nennen, hat vor einer Woche für den Einsatz deutscher Soldaten an einem Angriffskrieg gestimmt.“ Und er verschärfte seine Sorge und Warnung vor diesem Krieg: „Sie sind letztendlich nichts weiter als Erfüllungsgehilfen und Interessenvertreter der Rüstungsindustrie und der Hochfinanz. Politik und Medien sind gerade dabei, die Bevölkerung auf Krieg einzustimmen.“

Danach appellierte Schrang an die Fähigkeiten seiner Zuhörer zum Nachdenken, ganz offensichtlich, um ihre eigene Urteilsfähigkeit zu stärken: „Achtet mal darauf, welche Begrifflichkeiten in Bezug auf den Krieg in Irak verwendet werden: Ihr werdet dort alles Mögliche hören, aber nicht das Wort Krieg. Man spricht von: Hilfseinsatz, Antiterroreinsatz, Aufklärungseinsatz, Friedenseinsatz etc., um den eigentlichen Krieg zu rechtfertigen. Zum Krieg gehören jedoch immer zwei Seiten. Zum Frieden reicht Einer aus. Bertolt Brecht sagte bereits: „Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Es ist so einfach und anscheinend doch so schwer. Sonst würde dieses Spielchen ja nicht seit Jahrzehnten so funktionieren.“

Ein Rückblick auf die Zeit vor über 100 Jahren: „Dass es aber auch anders geht, wurde am 24.12.1914 bereits einmal praktiziert. Dort haben mitten im ersten Weltkrieg englische und deutsche Soldaten an der Front zwischen den Schützengräben gemeinsam Fußball gespielt und Weihnachten gefeiert, ohne dass es mit den Generalitäten abgesprochen war.“

erkennen – erwachen – verändern                        

Euer

Heiko Schrang

 

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