Live-Experiment: Wie Gedanken Reaktionen im Körper auslösen

07.12.2018 Video-Dauer: 8:12 min Lesedauer: 2 min bereits 6991 Leser

In der aktuellen Sendung von Schrang TV Spirit teile ich mit den Zuschauern ein Experiment, bei dem Sie sofort am eigenen Leibe spüren, wie unsere Gedanken körperliche Reaktionen hervorrufen.

Zwischen Materie und Geist besteht nämlich eine fast magische Wechselbeziehung. Wir nehmen verschiedenste Informationen über unsere Augen und Ohren auf und interpretieren diese. Dies ist aber nur oberflächlich betrachtet so. In Wirklichkeit gibt es körperliche Veränderungen durch die Interpretation der Informationen.

Bei jemandem der traurig ist, weil er seine Arbeit verloren hat oder von seinem Partner verlassen wurde, spiegelt sich diese Traurigkeit in seinem ganzen Körper wider. Der Hormonspiegel sinkt, der Schlafrhythmus ist gestört, und sogar die Tränenflüssigkeit hat eine andere chemische Zusammensetzung als die von Freudentränen.

Wie unser Geist unseren Körper beeinflusst, kann man sehr schön bei Personen erkennen, die sich hypnotisieren lassen.

Der Chirurg Prof. Dr. Hoyer, der einen Ehren-Bambi dafür bekam, dass er einem Patienten eine seiner Nieren spendete, wohnte solch einer Hypnose-Sitzung bei. Nachdem er sah, dass eine kalte Münze auf der Haut eines Menschen Verbrennungen ersten Grades verursachte, war er schwer beeindruckt. Nach diesem für ihn überwältigenden Ereignis, sah er unseren menschlichen Geist mit ganz anderen Augen. Ihm war jetzt eindeutig klar geworden, dass der Geist unseren Körper beeinflusst.

Im Zweiten Weltkrieg ging in vielen Lazaretten das Morphium aus, und die Ärzte mussten sich behelfen. Aus der Not heraus spritzte der US-amerikanische Arzt Henry Beecher einem Teil der verletzten Soldaten Kochsalzlösung statt Morphium. Zur Überraschung des Arztes war die Wirkung für die Patienten dieselbe, und ihre Schmerzen gingen zurück.  Woran wir auch glauben: Für unser Gehirn ist es eine Tatsache. Unserem Gehirn ist es völlig egal, ob es stimmt oder nicht, solange wir daran glauben.

Der Körper kann nämlich seine eigene biochemische Reaktion erzeugen, sobald der Verstand den entsprechenden Auftrag erteilt. Das Medikament selbst ist bedeutungslos. Der Placebo-Effekt entsteht einzig und allein durch die Macht der Suggestion und löst im Körper die Absicht aus, sich selbst zu heilen. Diese Erkenntnisse sind in der jetzigen Zeit, die sich fast ausschließlich mit der scheinbar festen Materie identifiziert besonders von hoher Wichtigkeit. In diesem Zusammenhang habe ich zum ersten Mal ein Vorwort für ein Buch geschrieben, was mich tief berührt hat und diese Aspekte umfasst. Der Titel des Buches heißt „Sein – Die Kunst des Annehmens“ was wir in unserer Verlagsprogramm mit aufgenommen haben.

Paracelsus sagte schon zu seiner Zeit: „Die Vorstellung ist die Ursache vieler Krankheiten, der Glaube aber ist die Heilung aller Krankheiten.“

SEIN - Die Kunst des Annehmend

 

Erkennen – erwachen – verändern

 

Euer Heiko Schrang

 

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