Live-Experiment: Wie Gedanken Reaktionen im Körper auslösen

07.12.2018 Video-Dauer: 8:12 min Lesedauer: 2 min bereits 5267 Leser

In der aktuellen Sendung von Schrang TV Spirit teile ich mit den Zuschauern ein Experiment, bei dem Sie sofort am eigenen Leibe spüren, wie unsere Gedanken körperliche Reaktionen hervorrufen.

Zwischen Materie und Geist besteht nämlich eine fast magische Wechselbeziehung. Wir nehmen verschiedenste Informationen über unsere Augen und Ohren auf und interpretieren diese. Dies ist aber nur oberflächlich betrachtet so. In Wirklichkeit gibt es körperliche Veränderungen durch die Interpretation der Informationen.

Bei jemandem der traurig ist, weil er seine Arbeit verloren hat oder von seinem Partner verlassen wurde, spiegelt sich diese Traurigkeit in seinem ganzen Körper wider. Der Hormonspiegel sinkt, der Schlafrhythmus ist gestört, und sogar die Tränenflüssigkeit hat eine andere chemische Zusammensetzung als die von Freudentränen.

Wie unser Geist unseren Körper beeinflusst, kann man sehr schön bei Personen erkennen, die sich hypnotisieren lassen.

Der Chirurg Prof. Dr. Hoyer, der einen Ehren-Bambi dafür bekam, dass er einem Patienten eine seiner Nieren spendete, wohnte solch einer Hypnose-Sitzung bei. Nachdem er sah, dass eine kalte Münze auf der Haut eines Menschen Verbrennungen ersten Grades verursachte, war er schwer beeindruckt. Nach diesem für ihn überwältigenden Ereignis, sah er unseren menschlichen Geist mit ganz anderen Augen. Ihm war jetzt eindeutig klar geworden, dass der Geist unseren Körper beeinflusst.

Im Zweiten Weltkrieg ging in vielen Lazaretten das Morphium aus, und die Ärzte mussten sich behelfen. Aus der Not heraus spritzte der US-amerikanische Arzt Henry Beecher einem Teil der verletzten Soldaten Kochsalzlösung statt Morphium. Zur Überraschung des Arztes war die Wirkung für die Patienten dieselbe, und ihre Schmerzen gingen zurück.  Woran wir auch glauben: Für unser Gehirn ist es eine Tatsache. Unserem Gehirn ist es völlig egal, ob es stimmt oder nicht, solange wir daran glauben.

Der Körper kann nämlich seine eigene biochemische Reaktion erzeugen, sobald der Verstand den entsprechenden Auftrag erteilt. Das Medikament selbst ist bedeutungslos. Der Placebo-Effekt entsteht einzig und allein durch die Macht der Suggestion und löst im Körper die Absicht aus, sich selbst zu heilen. Diese Erkenntnisse sind in der jetzigen Zeit, die sich fast ausschließlich mit der scheinbar festen Materie identifiziert besonders von hoher Wichtigkeit. In diesem Zusammenhang habe ich zum ersten Mal ein Vorwort für ein Buch geschrieben, was mich tief berührt hat und diese Aspekte umfasst. Der Titel des Buches heißt „Sein – Die Kunst des Annehmens“ was wir in unserer Verlagsprogramm mit aufgenommen haben.

Paracelsus sagte schon zu seiner Zeit: „Die Vorstellung ist die Ursache vieler Krankheiten, der Glaube aber ist die Heilung aller Krankheiten.“

SEIN - Die Kunst des Annehmend

 

Erkennen – erwachen – verändern

 

Euer Heiko Schrang

 

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Kommentare

Angelika sagt:
07. Dezember 2018 um 20:09 Uhr

Lieber Heiko, Annehmen, was immer auch geschieht, ist das Wichtigste aber auch gleichzeitig das Schwerste im Leben. Die Überzeugung, daß alles, was ist und was geschieht, immer richtig ist, ist wahrscheinlich für die meisten ein Lernprozess, da wir vor allem von den Kirchen anders geprägt worden sind. Dazu gehört auch der Begriff der „Hoffnung“. Wir hoffen, dass etwas so oder so wird, aber wir sind uns dessen nicht sicher. Nein, es muß heißen: „ich vertraue“, denn das Universum, Gott, die unendliche Quelle, weiß immer, was für uns richtig ist. Alle Situationen in unserem Leben sind dazu da, uns ein Stück weiterzubringen und das Vertrauen immer mehr zu stärken. Wenn wir unserer Intuition, unserem Herzen folgen, liegen wir immer richtig. Aus äußeren Eindrücken macht unser Kopf, wie der Versuch mit der Zitrone zeigt (bei mir gab es übrigens keinen Speichelfluss) Kopfkino, als würden wir es selbst erleben. Ein weiterer Schritt, der dazugehört, ist die Dankbarkeit und zwar für alles, was uns begegnet. Als ich vor wenigen Tagen noch in Nord- Kalifornien war, konnten wir 10 Tage nicht aus dem Haus oder nur kurz mit Mundschutz, da durch einen 250 km entfernten Brand und die vorherrschende Luftströmung der ganze Smoke gen Küste gezogen ist. Da wird einem bewusst, daß nichts selbstverständlich ist und dass man selbst für sog. Selbstverständlichkeiten dankbar sein sollte. Annehmen- Vertrauen-Dankbarkeit (Liebe eingeschlossen ) sollten die Grundfesten unseres Lebens sein, mit denen wir alles bestehen, auch noch so widrige politische Umstände, denn wir sind dann mit unserer Aufmerksamkeit bei uns und handeln dann, wenn es das Herz uns gebietet.
Hoffnungsträgerin sagt:
07. Dezember 2018 um 19:21 Uhr

Herr Schrang, wenn Sie daran glauben, dass dieser Bericht unzähligen Lesern hilft, könnte dies vielleicht tatsächlich wahrwerden ;-) Doch was hilft es einem Menschen, der seine Arbeit verlor? Soll er nicht traurig sein, soll er nicht unruhig werden? Wenn er seine Arbeit geliebt hat obwohl es Schwierigkeiten gab, fehlt sie ihm doch erst einmal. Eine Kündigigung oder eine Aufhebungsvereinbarung lässt das Herz schneller schlagen. In ihm wurde ein Kräftepotential freigesetzt, welches er zuvor in die Arbeit investiert hatte. Der Körper muss mit der vollendeten Tatsache erst einmal klarkommen, annehmen muss auch sein, dann besinnen und neuorientieren.
Frank Rosebrock sagt:
07. Dezember 2018 um 18:11 Uhr

Der Gedanke, dass der Kanal geschlossen werden könnte, ist natürlich auch ein Gedanke, der Wirkung entfaltet. Es ist aber schwierig bis unmöglich, das nicht zu denken. Denn wenn wir mal was glauben, ist es sehr schwer, diesen Glauben umzustossen. Darum wirkt einfach umdenken oft nicht, jedenfalls nicht in den wesentlichen Dingen. Das ganze Glaubenssystem dahinter müsste verändert werden. Das geht nur durch ausdauernde Beobachtung mit entsprechenden Aha-Erlebnissen und mit Annehmen des Geschehens, der eigenen Glaubenssätze und Gedanken. Denn Ablehnung würde die nur noch stärken. Es ist schon ein wenig "tricky", das Ganze...
Michael sagt:
07. Dezember 2018 um 17:35 Uhr

Mensch Heiko, da rennste bei mir seit Jahren offenen Türene ein. Hm - mehr is erst mal nich. Liebe Grüße - der MiM PS: Buchempfehlung vielleicht noch: Jason Mason "Mein Vater war ein Man in Black" - gibt es schon 2 Bände - dritter ist in Vorarbeit. Und: Anastasia und: alles von Alf Jasinski Jo, das warsch. Nee - einen habe ich noch: Schau bei youtube alles von Uwe Steimle!!! Der ist eine Granate!

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