Warum „Vogelschiss“ und politische Kämpfe sinnlos sind

04.06.2018 Video-Dauer: 8:51 min Lesedauer: 2 min bereits 13330 Leser

Wie uns die letzten Tage eindeutig zeigen, kann schon ein simpler „Vogelschiss“  oder der BAMF-Skandal die Menschen in Kampfmodus versetzen.

Doch ganz gleich, was wir bekämpfen: Es wird unweigerlich wachsen. Für viele hört sich das vielleicht komisch an, doch genauer betrachtet ist das nur gerecht und gesetzmäßig. Denn was wir bekämpfen, bekommt unsere Aufmerksamkeit und somit unsere Energie. Wenn wir denken, dass wir mit Kampf das zu Bekämpfende besiegen könnten, dann ist das so ähnlich, als ob wir mit Sauerstoff ein Feuer löschen wollten. Indem wir kämpfen, konzentrieren wir uns auf das Unnatürliche.

Der natürliche Zustand des Universums und der Natur ist aber Überfluss und nicht Mangel, Gesundheit und nicht Krankheit. Diejenigen, die sich als moralische Instanz sehen und den Kampf gegen Terror, Rechtsradikalismus, AIDS, Drogen etc. auf ihre Fahnen geschrieben haben, sind die eigentlichen Förderer der Sachen, die sie so vehement bekämpfen.

Selbst aus der Physik wissen wir, dass die gleiche Kraft, die gegen eine Wand drückt, mit derselben Intensität zurückdrückt. Drücken Sie mit 50 Kilo gegen eine Wand, dann drückt die Wand mit 50 Kilo zurück. Dies passiert nicht zufällig, sondern gesetzmäßig. Newton beschrieb dies als das Gesetz von Aktion und Reaktion. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund meinen jedoch die meisten Menschen, dass diese Gesetze nicht auf sie zutreffen würden, sondern lediglich Theorie sind.

Schauen wir uns beispielsweise einen Baum an. Wir ärgern uns vielleicht über die wuchernden Blätter und beschneiden ihn daraufhin. Die Wurzeln fühlen sich jedoch dadurch nur herausgefordert. Wir schneiden ein Blatt ab und die Wurzeln schicken drei nach. Jeder Gärtner weiß, je üppiger und dichter der Baum werden soll, umso mehr muss er ihn nur beschneiden. Aus der Sicht des Baumes sieht es wie folgt aus: Er wird angegriffen und muss sich verteidigen.

Unser Leben läuft ähnlich ab, nur dass die Blätter, die wir permanent beschneiden Krebs, Kriege, Aids, Armut, Korruption, Drogen, Arbeitslosigkeit, Terrorismus etc. sind. Egal, was wir beschneiden, es kommt dreifach auf uns zurück.

Und trotzdem sagt der Verstand der meisten Menschen: „Du musst noch mehr wegschneiden“. Wir schneiden mehr und mehr Blätter ab, aber es werden immer mehr Blätter nachkommen. Es ist ein Teufelskreis, den wir selbst betreten haben. Diesen Wahnsinn können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Es ist die Geschichte der Menschheit, die zu über 90 Prozent aus Kriegen besteht.

Kämpfen Sie also nicht gegen den Krieg, sondern stellen Sie den Frieden in sich selbst her, darin besteht die Weisheit. Oder Sie beginnen, wie im Video beschrieben, das „Buch der positiven Dinge“.

Dies ist ein Auszug aus dem Bestseller „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“.

Erkennen – erwachen – verändern

Euer Heiko Schrang

 

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