Angst vor Veränderung – Regierung will Inhalte im Internet regulieren/zensieren

24.11.2016 Lesedauer: 3 min bereits 21096 Leser

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Die Angst geht um in den Korridoren der Macht, da man spätestens seit der Trump-Wahl festgestellt hat, dass man die Deutungshoheit verloren hat. Die Rede ist vom Internet, speziell den sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook.

Offiziell geht es um Hasskommentare und angebliche Falschmeldungen die maßgeblichen Anteil, laut Aussage des Mainstreams, an dem Wahlerfolg Trumps hatten. Damit nicht die deutschen Einheitsparteien ein ähnliches Fiasko bei der Bundestagswahl 2017 erleben, werden von den derzeitigen politischen Eliten alle Register gezogen. Ihre auf Lügen aufgebaute Politik soll nämlich weiterhin als Wahrheit verkauft werden.

Wichtiger Hinweis: Am 2. Dezember 2016 sind beim Studiovortrag mit Heiko Schrang in Leipzig: „Zeit zum Erwachen – raus aus dem Lügengebilde“  noch Restplätze frei. Unsere Kunden und Newsletterabonnenten zahlen statt 22,00 Euro nur 15,00 Euro und dürfen jeweils kostenfrei eine Begleitperson mitbringen.

Dazu möchten EU und Bundesregierung, dass Internetfirmen wie Facebook und Google ihr Allerheiligstes, die Algorithmen offenlegen. Der Spiegel schreibt: durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass Menschen ihre Nachrichten „ausschließlich aus einem rechtspopulistisch-verschwörungstheoretischen Netzwerk aus vermeintlichen Nachrichtenseiten“ beziehen.

Hierdurch sollen nicht nur sogenannte „Falschmeldungen rechtspopulistisch-verschwörungstheoretischer Art“ aus dem Netz entfernt werden, sondern die Algorithmen sollen in zukünftig so arbeiten, dass Nutzern aktiv Inhalte präsentiert werden, die dem Mainstream entsprechen.

Bislang sieht es wie folgt aus: Wer sich zum Beispiel kritisch über die Bilderberger Konferenzen informieren möchte, und das Wort „Bilderberger“ bei Google eingibt, findet dort an zweiter Stelle meinen Artikel: „Schock! Bilderberger Treffen im Juni 2016 in Dresden“.

Genau das soll sich aber in Zukunft ändern, denn systemkritische Artikel werden im Nirwana des Internets verschwinden und nur noch unter „ferner liefen“ zu finden sein. Anstelle dessen erhält man dann Vorschläge der ARD oder der Springerpresse, die über diese Thematik wohlwollend berichten.

Angela Merkel betonte, dieser Schritt sei nötig, um die Stabilität Deutschlands „in einem völlig anderen medialen Umfeld“ zu erhalten, denn es gäbe im Internet immer mehr Seiten, welche die Meinungsbildung verfälschen, so Merkel am Mittwoch im Bundestag. Noch ist nicht bekannt, welche Meldungen und Internetseiten die Bundesregierung als „falsch“ deklarieren möchte.

Offenkundig ist jedoch, dass selbst wenn alle regierungskritischen Seiten im Internet „Lüge“ sein sollten, es vorsichtig gesagt die halbstaatlichen Regierungssender wie ARD und ZDF mit der Wahrheit selbst nicht so genau nehmen. Bei den Lügen und Falschmeldungen der letzten Jahre müsste man auch diese Seiten abschalten.

Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

  1. Lichterkette für Flüchtlinge quer durch Berlin

Die „Tagesschau“ berichtete am 17. Oktober 2015 über eine von der SPD, den Gewerkschaften, der Partei Bündnis 90 / Die Grünen und anderen großen Institutionen organisierten Lichterkette für Flüchtlinge. Ziel der Initiatoren war die Errichtung einer durchgängigen Menschenkette quer durch Berlin.

Doch statt der erwarteten 30.000 Personen kam nur ein Bruchteil. So wurde nichts aus der erhofften Menschenkette, was aber für die ARD kein Problem darstellte. Sie griff einfach in ihre Trickkiste und half mit altem Material aus dem Jahre 2003 aus. Die eingespielten etwa drei Sekunden langen Archivaufnahmen vermittelten den Eindruck, es hätten deutlich mehr Personen an der Lichterkette teilgenommen. Damals nahmen mehr als 100.000 Menschen an einer Demonstration gegen den Irak-Krieg teil.

  1. Russische Panzerkolonnen in der Ukraine – kleine Lüge, große Wirkung

2014 wurde durch den WDR behauptet, russische Panzer würden in der Ukraine einmarschieren. In Wirklichkeit stammten die Bilder von einem russischen Militärmanöver aus dem Jahr 2008 im Kaukasus.

  1. Charlie Hebdo, die Tricks der Bildfälscher

Es wurde ein Bild veröffentlicht, das die 40 Staats- und Regierungschefs einen Demonstrationszug mit mehreren 100.000 Menschen gegen den Terror anführten. In Wahrheit war das Bild eine Fotomontage.

Es ist besonders wichtig, dass dieses Vorhaben gestoppt wird und dass die Menschen darüber erfahren. Deswegen teilt diesen Newsletter mit Freunden und Bekannten. Ansonsten wird es wie in China kommen, wenn man dort bei Google den „Dalai Lama“ eingibt, erscheinen null Treffer.

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen einige Menschen Mauern und andere Windmühlen.“ (Chinesisches Sprichwort)

Beste Grüße

Erkennen- Erwachen- Verändern

Heiko Schrang

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