Merkel gegen Trump – Seit wann wackelt der Schwanz mit dem Hund?

10.11.2016 Lesedauer: 3 min bereits 24978 Leser

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Im Normalfall gebe ich alle zwei Wochen ein Statement zu aktuellen politischen Themen ab. Nach dem erdrutschartigen Sieg von Donald Trump lief das Mailpostfach mit Anfragen unserer treuen Lesergemeinschaft über, die wissen wollten, wie ich zu diesem Thema stehe.

Als ich die Reaktionen von Merkel und ihrer Führungsclique auf den Wahlerfolg von Trump sah, fragte ich mich, ob sie auf Droge sind oder sich in geistiger Umnachtung befinden. Nach einer längeren Schockstarre, stellte Merkel sogar Bedingungen an ein Gespräch mit ihrem zukünftigen Chef. Ihr Außenminister Steinmeier ging sogar noch ein Stück weiter, indem er Trump einen Hassprediger nannte und es nicht einmal für nötig hielt, ihm zu gratulieren. Das ist einmalig in den deutsch-amerikanischen Beziehungen seit 1945.

Es könnte aber auch sein, dass Merkel und Steinmeier schon wissen, dass sie so gut wie „draußen“ sind und ihre schon sicher geglaubten Posten (Merkel UN Vorsitz), wie Eis in der Sonne schmelzen sehen.

Spätestens seit der NSA-Affäre müsste jedem Bürger klar geworden sein, dass Deutschland immer noch ein besetztes Land ist, in dem die USA den Ton angeben.

In diesem Zusammenhang sagte Gregor Gysi im August 2013 bei Phoenix, dass es höchste Zeit sei, die Besatzung Deutschlands zu beenden, da das Besatzungsstatut der Alliierten von 1945 bis heute immer noch gilt.

Bislang war es so, wenn die USA pfeifen, dann hat das Schoßhündchen Deutschland, vertreten durch Kanzlerin Merkel, zu kommen. Sie hat ihrem Herrchen Obama immer gehorcht, schön brav „Sitz“ gemacht und auf Kommando reagiert, wie beispielsweise bei den Sanktionen gegen Russland. Jetzt aber scheint Merkel zu denken, das Schwänzchen könne mit dem Hund wedeln.

Hinsichtlich der Maßnahmen gegen Russland haben sogar die Amerikaner öffentlich eingeräumt, dass die EU gegen ihren Willen zu Sanktionen gegen Russland gezwungen wurde. US-Vizepräsident Joe Biden sagte, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehmen muss, um Russland zu bestrafen. Die Ausführungen Bidens machten klar, dass Angela Merkel und ihre EU-Kollegen auf Druck der USA ihren eigenen Völkern Schaden zugefügt haben.

Trump hingegen hat angekündigt, das Verhältnis zu Russland zu normalisieren. Dies hat Putin zum Anlass genommen, ihm als einer der ersten zu gratulieren. Ferner sagte Trump, man müsse sich mit allen unterhalten. Damit verlässt er die Politik der Clinton-Bush-Ära, die sich in einem ständigen Kampf gegen die vermeintliche „Achse des Bösen“ befanden.

Hillary Clinton selbst hat während des Wahlkampfs Russland mit Krieg gedroht, was aber dem deutschen Fernsehkonsumenten vorenthalten wurde. Anlass für einen solchen Krieg sollen Cyber-Attacken sein, für die Russland nach Clintons Ansicht verantwortlich ist.

Mehr noch, die Terrororganisation IS wurde sogar durch die Obama-Clinton-Administration finanziert und militärisch unterstützt.

Die Nutznießer dieser Politik war die Rüstungsindustrie. Deswegen ist es auch nicht erstaunlich, dass nach der Bekanntgabe von Trumps Wahlsieg, die Kurse der Rüstungskonzerne an der Börse einbrachen.

Der Wahlsieg Trumps ist eher als Befreiungsschlag gegen die selbsternannten Eliten und ihre größenwahnsinnigen Pläne zu sehen, die dabei waren, die Menschen auszubeuten, zu belügen und ins Elend zu stürzen. Deshalb haben sie Trump gewählt.

Die Apache-Indianer sagen: „Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ Das gilt auch für Trump.

Achtung, ab jetzt ist das Skandalbuch „Die GEZ-Lüge“ erhältlich.

Erkennen- Erwachen- Verändern

Ihr Heiko Schrang

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