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Die Bilderberger - Geheime Mächte im Hintergrund

29.06.2016 Video-Dauer: 15:05 min Lesedauer: 4 min bereits 14057 Leser

SmartInvestor-Interview mit Heiko Schrang, Bestseller-Autor und einer der bekanntesten Köpfe der Alternativmedienszene, über das kürzlich in Dresden abgehaltene Bilderberger-Treffen.

Smart Investor: Herr Schrang, vom 9. bis zum 12. Juni hat im Dresdner Taschenbergpalais die alljährliche Bilderberger-Konferenz stattgefunden. Handelt es sich dabei um den harmlosen Debattierklub,
von dem viele sprechen, oder werden dort die ganz großen Strippen gezogen, wie andere meinen?

Schrang: Das liegt im Auge des Betrachters.Fakt ist, dass seit 1954 die Bilderberger-Konferenz einmal jährlich stattfindet. Dort treffen sich hinter verschlossenen Türen zwischen 100 und 150 Gäste, unter ihnen Regierungschefs, die Hochfinanz Westeuropas, der USA und Kanadas sowie führende Industrielle, hochrangige Militärs, Geheimdienstchefs und die Chefetagen der größten und bekanntesten Medienunternehmen der Welt. Dort werden Entscheidungen getroffen, mit weltpolitischer Tragweite. Erstaunlich ist nur, dass so gut wie nichts in den Medien über die Treffen berichtet wird, obwohl dort selbst das „Who is Who“ der Medienwelt vertreten ist, wie zum Beispiel der Vorstandsvorsitzende des Konzerns Axel Springer, Matthias Döpfner, übrigens ein Dauergast. Der Plan der Geheimhaltung scheint gut aufzugehen, da die wenigsten Menschen etwas von den Bilderbergern wissen. Als ich am 19.03.2016 einen Vortragauf der Leipziger Buch-messe hielt und die ca. 100 Zuschauer fragte, wer die Bilderberger kennt, war ich milde gesagt geschockt, dass sich nur eine Person meldete.

Smart Investor: Manche Bilderberger-Beobachter meinen, dass die Wahl desAustragungsortes eine wichtige Bedeutung für nachfolgende Entwicklungen hat. Was könnte das im Falle Dresden bedeuten?

Schrang: Turnusmäßig wären eigentlich die USA an der Reihe gewesen. Mittlerweile ist Deutschland nach den USA der wichtigste Teilnehmerstaat bei den Bilderberger Treffen. Es hat den Anschein, dass Deutschland eine Hauptrolle in dem von den USA inszenierten Stück spielt, bei dem der Gegner Russland heißt. So wird im neuen Weißbuch der Bundeswehr Russland nicht mehr als Partner, sondern als Rivale bezeichnet. Der Tagungsort wurde jedenfalls nie zufällig in der Vergangenheit gewählt, sondern hatte meist eine massive Bedeutung auf das Gastgeberland. Aus meiner Sicht ist die Wahl Dresdens als Provokation zu sehen. In der Feuerhölle von Dresden verbrannten in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 Zehntausende, unter ihnen Alte, Frauen, Kinder und Babys, davon
sehr viele Flüchtlinge, lebendig, im Bombenhagel der amerikanischen und britischen Fliegerstaffeln. Da bei den Bilderbergern Konzernchefs auch derjenigen Firmen anwesend sind, die direkt oder indirekt am Krieg beteiligt waren, ist es mehr als ein Affront für die Bewohner Dresdens. Außerdem zieht Woche für Woche die Pegida- Bewegung Tausende von Menschen auf die Straßen Dresdens, so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt, die sich gegen das System und einen europäischen Superstaat auflehnen und von Seiten der Politik als „Pack“ oder „Wutbürger“ bezeichnet werden.

Smart Investor: Dresden hat also vermutlich wie keine andere deutsche Stadt mit dem Thema „Flüchtlinge“ zu tun. Soll mit der Wahl Dresdens als Austragungsort der Bilderberger-Konferenz also ein Zeichen in diese Richtung gesetzt werden?

Schrang: Es geht vordergründig um die Durchsetzung der Diversität in Europa. Genau das hat der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans bei dem sogenannten
„Grundrechte-Kolloquium der EU” sogar schon vorbereitend gefordert. Er rief die Mitglieder des EU-Parlaments dazu auf, ihren Beitrag zu leisten, dass monokulturelle
Staaten ausradiert werden sollten, um den Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Vielfalt” in allen Staaten weltweit zu beschleunigen. Und der diesjährige Bilderberger-Teilnehmer Wolfang Schäuble setzte noch einmal nach und zeigte uns, wo die Reise hingehen soll. So sagte er in der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit
und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!”

Smart Investor: Die Linke machte im Bundestag eine kleine Anfrage bezüglich der Tagungsordnung der Dresdner Bilderberger- Konferenz. Die Antwort der Regierung war, man kenne sie nicht. Ist das glaubwürdig?

Schrang: Im Bundestag trifft sich die Parlamentsfüllmasse. Die Parteichefs aller Parteien, außer von der Linken, haben an Bilderberger-Treffen bereits teilgenommen. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Smart Investor: Welche Bedeutung haben die Bilderberger-Konferenzen Ihrer Meinung nach?

Schrang: Die Mehrzahl der Bevölkerung kennt zwar das G8-Treffen, aber nicht die Bilderberger-Meetings. Letztendlich sind die dort eingeladenen Politiker nichts anderes als die Sprechpuppen und zeichnungsberechtigten Schriftführer der Konzern- und Finanz-„Aristokratie“. Dagegen ist das G8-Treffen nichts weiter als ein kleines „Hinterhofstammtischtreffen“. Tatsache ist, dass in den letzten Jahrzehnten, speziell kurz nach den Bilderberger-Veranstaltungen und oftmals sogar im selben Land, in welchem sie abgehalten wurden, spürbare Veränderungen eingetreten sind. Man denke an die Lehman-Pleite oder die Ukraine-Krise. Oder an den Machtwechsel 2005 in Deutschland: Nur wenige Tage nach der Bilderberger-Konferenz in Rottach-Egern stellte der damalige Kanzler Gerhard Schröder die Vertrauensfrage und ebnete so den Weg für Angela Merkel an die Macht. Aber auch die Euro-Einführung wäre hier zu nennen: Der Bilderberger-Ehrenpräsident und Ex-EU-Kommissar Étienne Davignon gab selbst zu, dass diese Gruppe den Euro erschaffen hat. Im letzten Jahr schrieb ich aufgrund einer Insidermeldung bereits am 27.05.2015, dass beim letzten Bilderberger-Treffen die Abschaffung des Bargelds, neben den Themen wie Ukraine-Konflikt und die Förderung der Flüchtlingsströme nach Europa, ganz oben auf der Agenda stand. Sie sehen doch selbst, was sich in den letzten elf Monaten diesbezüglich getan hat.

Smart Investor: Herr Schrang, herzlichen Dank für das interessante Gespräch.

Interview: Ralf Flierl (c) SmartInvestor Ausgabe Juli 2016

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