Davos und die 'ungeklärte Todesfälle' der neuen Weltordnung

26.01.2012 Lesedauer: 3 min bereits 34121 Leser

„Mich interessiert nicht, wie die Wirtschaftskrise überwunden wird, für mich zählt nur der Profit. Nicht die Regierungen beherrschen die Welt. Goldman Sachs regiert die Welt.“
(Alessio Rastani im BBC Interview vom 26.09.2011)

Aktuell läuft in Davos ein Theaterstück von „allerhöchster Güte“, in welchem Deutschland als Vasall der internationalen Hochfinanz zur Führungsrolle der Europäischen Finanzkrise gedrängt werden soll. Mit anderen Worten Deutschland soll auf der sinkenden Titanic die Führung beim „Stühle rücken“ übernehmen.

Den unwissenden Bürgern wird schon einmal gezeigt, durch die „große Börsenlegende“ George Soros, der die deutsche Regierung beschimpfte, in dem er ihr vorwarf, dass Deutschland den Eurokrisenstaaten unerreichbare Ziele setzt und sie damit gegen Europa aufbrächte. Sich von Deutschland distanzierend, erklärte er: „Der Rest Europas ist nicht wie Deutschland“.

Für die unwissenden Bürger in Europa ist damit sofort, für den Fall des Scheiterns, ein Schuldiger gefunden – Deutschland.

Frau Merkel, als Erfüllungsgehilfin der Hochfinanz, sprach in Davos davon, dass die Staaten bereit sein müssen, mehr Kompetenzen an Europa abzugeben, mit anderen Worten, an eine Regierung, die kaum einer kennt, die die meisten nicht haben wollten und die für sie nicht greifbar ist und dies solle zu mehr Arbeitsplätzen führen.

Dass jedoch das Gegenteil der Fall ist, müsste jedem vernünftig denkenden Menschen bekannt sein.

Werte für die Deutschland gestanden hat, wie Loyalität, das Einsetzen für das Gemeinwohl trotz Profitinteressen, wurden am 30. November 1989 und am Ostermontag 1991 zu Grabe getragen, in persona Alfred Herrhausen, Vorstandsprecher der Deutschen Bank und dem Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder.

Wenige Tage vor Herrhausens Tod gab er dem Wallstreet Journal ein Interview in dem er seine Pläne über den Wiederaufbau Ostdeutschlands darlegte. Er sprach von einem teilweisen Schuldenerlass für Entwicklungsländer auf einer Tagung der Weltbank. Nur wenigen ist bekannt, dass Herrhausen Ambitionen hatte, unabhängig vom IWF Polen wirtschaftlich zu entwickeln. Er war der engste Berater von Helmut Kohl und maßgeblich an seinem 10-Punkte-Programm beteiligt, was, wenn es tatsächlich umgesetzt worden wäre, zu den blühenden Landschaften in Ostdeutschland geführt hätte, die Kohl damals den Bürgern versprach.

Herrhausen hatte Charisma und als Chef der Deutschen Bank auch die Macht, Projekte dieser Größe umzusetzen. So plante er beispielsweise 1989 die Übernahme der britischen Bank Morgan Grenfell (Abzweig des Morgan-Imperiums).

Sein Traum endete jedoch am 30.11.1989, indem den Bürgern durch die Medien und die Politik weisgemacht wurde, dass RAF-Terroristen in der Lage gewesen sein sollen, wohlgemerkt, bei einer der damals meist bewachtesten Person Deutschlands, unbemerkt Straßenbauarbeiten zur Verlegung von Kabeln für spätere Lichtschranken, die für eine Sprengfalle benötigt wurden, durchzuführen. Die Lichtschranke war so konzipiert, dass die Bombe unter dem Asphalt bei dem ersten durchfahrenden Auto hochgeht. Da aber Herrhausens Konvoi sich immer aus drei Fahrzeugen zusammensetzte, wurde überraschend das vorausfahrende Fahrzeug abgezogen, so dass Herrhausens Fahrzeug die Bombe auslöste und Alfred Herrhausen den Tod fand.

Dieses Ereignis führte zu Erleichterung innerhalb der internationalen Hochfinanz, da Herrhausen mit seinen Plänen gegen die ungeschriebenen Gesetze der Londoner und New Yorker monetaristischen Machtgruppen verstoßen hatte.

In diesen für Deutschlands Zukunft wichtigen Zeiten vertrat der ehemalige Treuhandchef Rohwedder die Position, dass Sanierung der Betriebe vor Privatisierung gehen müsse, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dies gefiel den britischen und amerikanischen Investmentbanken nicht, die ihm vorwarfen, ausländische Investoren zu blockieren. In diesem Zusammenhang schlugen Sie vor, die ganze Privatisierung an private Investmentbanken abzugeben.

An dem Ostermontag 1991 wurde der Bevölkerung klar gemacht, dass mal wieder ein RAF-Terrorist, vom Schlage eines James Bond, aus einer Entfernung von 65 m, im Dunkeln, von unten nach oben, einen gezielten tödlichen Gewehrschuss durch dichtes Zweigwerk auf Rohwedder abgab und damit den Weg ebnete für Birgit Breuel. Im Interesse der internationalen Investmentbanken von Goldman Sachs, Warburg, J. P. Morgan usw. wurde das unrühmliche Kapitel „Treuhand“ und der Ausverkauf Ostdeutschlands durch Birgit Breuel geschrieben.

Interessant ist, dass in diesen bewegten Zeiten, nämlich am 11. September 1990 von George Bush die „neue Weltordnung“ ausgerufen wurde, die ja bereits unter „Novus Ordo seclorum“ auf der Ein-Dollar-Note sichtbar verewigt ist. Der 11. September ist den meisten Menschen auf der Welt in bleibender Erinnerung geblieben, jedoch der 11.09.2001.

„Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken.“ Benjamin Disraeli, engl. Premierminister

Beste Grüße

Heiko Schrang

P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen.

 

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