Die (un)heimliche Macht hinter der EU

17.11.2011 Lesedauer: 2 min bereits 29487 Leser

„Sag mir, wer Dich zum König gemacht hat und ich sage Dir, was Du für ein König bist!“, ist eine sehr alte Redewendung, die heute mindestens genauso gilt, wie vor Hunderten von Jahren.

Heutzutage wird in Europa fast alles durch Brüssel entschieden. Die Könige haben heutzutage in Europa nicht mehr die Macht, die EU ist heutzutage der selbst gemachte Souverän.

Nur wenigen ist bekannt, dass eine heimliche Nebenregierung der EU, nämlich der „European Round Table of Industrialists“, gegründet von 17 führenden europäischen Industriellen im Jahr 1983, einen massiven Einfluss auf die Geschehnisse in der EU hatte und immer noch hat. Im Jahre 1986 wurde mit der einheitlichen Europäischen Akte das Bündnis zwischen EG-Kommission und ERT (also der Macht der Konzerne) beschlossen, was bei der zunehmenden Zentralisierung West-Europas eine wichtige Rolle spielte. Bereits 1985 hatte der ERT gefordert, den Binnenmarkt durch einen Einheitswährung zu vervollständigen.

Was wenige wissen, im Frühjahr 1991 veröffentlichte der ERT einen konkreten Fahrplan für eine Europäische Währungsunion, diese wiederum hatte eine auffallende Ähnlichkeit mit dem im Dezember 1991 geschlossenen Vertrag in Maastricht.

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die personellen Überschneidungen des ERT und der geheimnisumwitterten Bilderberg-Gruppe. Im Steuerungskomitee der Bilderberg-Gruppe saßen immer wieder ERT-Leute. Wer also in der Politik eine steile Karriere machen wollte, der musste auf eine Einladung zu einer dieser Treffen hoffen, um dann nach dem Motto zu agieren, „Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“.

Der Vorsitzende der Bilderberg-Konferenz 2011, EU-Kommissar sowie CFR-Chef, Mario Monti hat Silvio Berlusconi beerbt und ist ein neues Gesicht für das Wahlvolk mit der Hoffnung den Weg aus der Finanzkrise zu weisen, im ewig selben Gewand. Er ist aber nicht der einzige Hoffnungsträger für das gemeine Volk, sondern dazu gehören auch der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Dragi sowie Loukas Papadimos, der neue Ministerpräsident Griechenlands.

Eines verbindet alle drei, die gemeinsame Tätigkeit für die Investmentbank Goldman Sachs, die massiv in die Finanzkrise verwickelt war. Dragi war beispielsweise bei Goldman Sachs (Europa), Vizepräsident und Chef jener Abteilung, die kurz bevor er sie übernahm, Griechenland mit dem Finanzinstrument „Swap“ geholfen hatte, seine Bilanzen zu schönen, um die Staatsschulden zu verschleiern. In dieser Zeit dieser Verschleierungsaktionen durch Goldman Sachs war der Mann, der jetzt der große Hoffnungsträger für die Griechen ist, Loukas Papadimos, Gouverneur der Griechischen Notenbank.

Aus der Sicht der Schattenregierung aus ERT, Bilderberger, CFR läuft alles nach Plan. Sie bestimmen weiterhin die Geschicke der EU und spannen die Parteienvertreter vor ihre Karren, die ohnehin nur nach dem Motto arbeiten: „Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!“.

 

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